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<pre>Frankfurt holte aus den letzten fünf Spieltagen mit vier Siegen und einem Remis 13 von 15 möglichen Punkten. Fast noch unglaublicher ist das Torverhältnis aus diesen Spielen: 16:3!  <p> Haben die jüngste Bundesligapleiten gegen Hertha und Leverkusen schonungslos aufgezeigt, dass der Wechsels ihres Erfolgstrainer die Frankfurter sehr wohl getroffen hat.  <p>  Maximilian Philipp (acht Tore) und Vincenzo Grifo (5 Treffer) fallen auch gegen Leverkusen aus. Mit Pascal Stenzel und Nicolas Höfler haben in Leipzig zwei Spieler ihre Comebacks gefeiert. Damit hat Streich wieder mehr Alternativen als zuletzt zur Verfügung. <p> Damals waren die Rollen allerdings vertauscht: die Eintracht befand sich mitten im Abstiegssumpf während die Schanzer sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hatten. <p>  Am 7. Spieltag der Bundesliga hat die zweitschwächste Heimmannschaft das auswärtsschwächste Team der Liga zu Gast. Es trifft also „Heim-Not“ auf „Auswärtselend“. Während die Eintracht alle ihre sieben Punkte in fremden Stadien erobern konnte, war der VfB bislang nur zuhause erfolgreich.  </pre>


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<pre>„Wir haben gezeigt, dass wir auswärts richtig gut sind. Daran wollen wir in den nächsten Wochen anknüpfen und auch zuhause mehr Spiele gewinnen.“  <p> Viele Buchmacher boten vor dem Spiel Remis-Quoten von mehr als 10,0 an.  <p>  Obwohl der in diesem Zeitraum eigeheimste Punktschnitt somit sogar die Ausbeute der meisten Abstiegskämpfer recht deutlich unterlief, wurde paradoxerweise auch diese lange Durststrecke von so manchem überdurchschnittlichen Auftritt der Norddeutschen begleitet. <p> Folglich passte es dann auch irgendwie ins Bild, dass anlässlich der Heim-Schlappe prompt der nächste Spieler auf der Strecke blieb: Mit einer komplizierten Verletzung am rechten Sprunggelenk meldete sich der junge Kevin Danso gleich für mehrere Wochen ab. <p>  Doch auch ohne einen imaginären Rückstand lässt sich mit einem bayerischen Sieg-Tipp bei den meisten Wettanbietern eine akzeptable Quote, die bei Austro-Bookie Interwetten sogar die 1,30-Marke erreicht, erzielen. Dabei scheint für einen Ausrutscher des Meisters recht wenig zu sprechen.  </pre> 


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<pre> Und da die Konkurrenz fleißig patzt, zieht der amtierende Meister in der Tabelle schön langsam auf und davon — bereits sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellen-Zweiten.  <p> Und tatsächlich, das Team wirkt fit wie lange nicht, die Einstellung stimmt und auch von den Neuzugängen haben sich die meisten bereits etabliert und tragen zum Erfolg der Mainzer bei.  <p>  Damit war die Partie endgültig gelaufen, Frankfurt holte die Punkte sieben, acht und neun und schaffte den Sprung unter die Top-4. <p>  Hätte die Saison erst mit dem 5. Spieltag begonnen, wären die zwei Abstiegsplätze bereits jetzt fest in Frankfurter und Bremer Hand: Zum Abschluss der Hinrunde rutscht nun aber wohl nur der Verlierer des direkten Duells unter den ominösen Strich. <p>  Gegen Frankfurt lief die „kleine Erbse“ jedoch wieder zu altbekannter Form auf, denn knapp eine Stunde nach seinem ersten Treffer legte der Mexikaner einen weiteren nach und erhöhte auf 2:0.  </pre>


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<pre> Abgesehen von Haller, der nach drei Liga-Spielen bei drei Toren und einem Assist hält, präsentiert sich der Eintracht-Angriff so furchteinflößend wie eine Ansammlung kleiner Kätzchen.  <p> Dabei sagt es natürlich eine Menge über den Zustand der Borussia aus, dass der Verein derzeit selbst die Verpflichtung des zuletzt notorisch erfolglosen Peter Stögers als Verbesserung verkaufen kann — auf dem Höhepunkt der Krise gewinnen auch denkbar unkonventionelle Maßnahmen enorm an Reiz.   <p> Die Ausgangsposition ist klar: Die Augsburger wollen gegen die noch punktelosen Gäste aus Köln den ersten Sieg in der noch jungen Saison einfahren. Die „Geißböcke“ hingegen trachten nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt nach dem ersten zählbaren Erfolg. <p>  Während die Elite der Liga nicht zu knacken war, konnten die Charlottenburger mit Stuttgart und Augsburg schon mehrere Kellerkinder erfolgreich niederringen; das vergleichsweise dünne 1:1 gegen Bremen lässt sich derweil wohl mit durchaus üblichen Anlaufschwierigkeiten zu Saisonbeginn erklären.  <p> Aber: Köln hat die letzten beiden Heimspiele gegen Augsburg jeweils verloren! In der Vorsaison mit 0:1 und in der Saison 2014/2015 mit 1:Der letzte Kölner Heimsieg über Augsburg stammt vom 30. Oktober 2011, als die „Geißböcke“ mit 3:0 gewannen.  </pre>


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<pre> Neben der Meister- und der Absteiger-Frage gibt es noch einen dritten Bereich, mit dem sich Fußball-Fans vor dem Saisonstart beschäftigen:  <p> – Nach dem 3:1 in Köln muss Jupp Heynckes seinen Top-Torjäger Lewandowski daran erinnern, wie der Hase an der Isar zu laufen pflegt.  <p>  Mittelfeldspieler Jerome Gondorf wird sogar noch mutiger. Er hat beim Münchener 3:1-Sieg in Leverkusen einige Schwächen des Rekordmeisters ausgemacht: „Man hat gesehen, dass die Bayern nicht so kompakt standen wie gewohnt. Da werden auch wir unsere Chancen bekommen.“ <p>  Im Heimspiel gegen Bremen bekommt es der FSV zum Abschluss der 10. Runde mit einem besonders berüchtigten Angstgegner zu tun.  <p> Drei Anläufe hatte die Elf von Jupp Heynckes kürzlich benötigt, bevor der sechste Titel in Folge schlussendlich dann doch wieder einmal schon im April vorzeitig eingetütet war; im benachbarten Augsburg wurde die Krönung zwischen den beiden CL-Duellen gegen den FC Sevilla eingeschoben.  </pre>


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